Trogen heute - hier leben Sie im Herzen der Ostschweiz

Fast 2'000 Menschen leben heute in der 10 km2 grossen und 903 m über Meer gelegenen Gemeinde am Fuss des Gäbris. Nach der Verlagerung des Verwaltungszentrums ab dem 19. Jahrhundert nach Herisau ist Trogen heute noch Sitz der Gerichts- und Polizeibehörden. Damit hat Trogen die meisten Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor anzubieten, aber auch zahlreiche Gewerbebetriebe sind in Trogen vertreten. Die Weiler sind noch stark landwirtschaftlich geprägt. Und dank den Ladengeschäften und der Post kann die Bevölkerung den täglichen Lebensbedarf in der eigenen Gemeinde decken. Weit über die Kantons- und Landesgrenzen hinaus bekannt geworden ist Trogen durch das Kinderdorf Pestalozzi, das auf Initiative von Walter Robert Corti Mitte der 40er-Jahre erbaut wurde.

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Trogen lebt - hier erleben Sie Kultur

Wer in Trogen wohnt, fühlt historische Vergangenheit und kulturelle Gegenwart. Erstmals wurde das Dorf 1168 als "de Trugin" - was eine Häuseransammlung bei den Trögen (Brunnen) meint - erwähnt. Schon das älteste bekannte Siegel von 1401 zeigt einen aufrecht in einem Trog stehenden Bären. Im 13. und 14. Jahrhundert umfasste das Amt Trogen unter der Herrschaft des Klosters St. Gallen das ganze Gebiet rund um den Gäbris. 1381 erwarb Abt Kuno die Reichsvogtei über die Ämter am Alpstein. Sein rigoroses Regime war Anlass zu den Befreiungskriegen, 1403 bei Vögelinsegg und 1405 am Stoss, das Land Appenzell entstand. Die Rhode Trogen war die grösste, sie umfasste das ganze Vorderland bis Walzenhausen. Als es 1597 durch die Lehre Zwinglis zur Landteilung kommt, wurde das Dorf an der ersten Landsgemeinde zum Hauptort des Kantons Appenzell Ausserrhoden. Stock und Galgen kamen nach Trogen; der Richtplatz befand sich westlich von Trogen im heutigen Ortsteil Gfeld. Die letzte Hinrichtung fand 1862 statt.  Die reichen Textilhandelsfamilien Zellweger prägen im 18. und 19. Jahrhundert das wirtschaftliche, politische und kulturelle Leben des Dorfes. Auf internationalen Märkten durch Leinen- und Baumwollhandel reich geworden liessen sie die Paläste rund um den Landsgemeindeplatz bauen und gründeten 1821 die Kantonsschule. Auch heute ist Trogen stark kulturell geprägt und zeigt - etwa mit dem Kinderdorf Pestalozzi - ein weltoffenes Gesicht.

Gemeindehaus
                                                                                 

Fünfeckpalast
Zellweger Doppelpalast

Zellweger Haus am Landsgemeindeplatz
Wappen Trogen

 

 Logo Gemeinde Trogen.jpg

Wappen der Gemeinde Trogen Logo der Gemeinde Trogen


Trogen bildet - hier öffnen sich Horizonte

Wer in Trogen wohnt, profitiert von einem einmaligen Bildungsangebot. Neben der klassischen Vor- und Grundschule mit Spielgruppe, Kindergarten, Primarschule und Oberstufe bietet Trogen die Ausbildung bis zur Matura. Aber auch Jugendliche, die sich für eine Berufslehre entscheiden, haben verschiedene Möglichkeiten im Ort.

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zu den Schulen

 

Trogen verbindet - hier sind die Wege kurz

Wer in Trogen wohnt, schätzt die kurzen Distanzen. In Trogen wohnen heisst, mitten im Grünen und doch stadtnah zu sein. Der unvergleichliche Blick über die Hügellandschaften des Appenzellerlandes und die Naherholungsgebiete in nächster Nähe. In nur 25 Minuten bringt Sie die Appenzeller-Bahn ins Zentrum von St. Gallen. Die Postautolinien Wald – Heiden, St. Anton – Oberegg – Heiden und Speicher – Teufen – Herisau ergänzen das sehr gut ausgebaute öffentliche Verkehrsnetz. Auch die Autobahnanschlüsse Richtung Zürich/Chur sind bequem in 30 Minuten zu erreichen. Geniessen Sie den Luxus, nur eine halbe Stunde vom Alpstein und Bodenseeufer entfernt zu sein.